The following story was written in February 1981 in Kaitaia in the north of New Zealand:
KAITAIA
Kaitaia ist das Zentrum vom Norden Neuseelands mit Mittelmeerklima. Die Stadt liegt ungefaer 325 km noerdlich von Auckland und Auckland ist ja die groesste Stadt in AOTEAROA, dem Land der langen weissen Wolke. Man sagt, dass ungefaehr 50 % der Bevoelkerung hier Maoris sind.
Der Name der Stadt setzt sich eigentlich aus zwei Namen zusammen oder Worten sollte man besser sagen, naemlich aus KAI und TATAIA. Es sind Maori Worte und kai bedeutet uebersetzt Essen und tataia heisst uebersetzt Herumgeworfen.
Somit ist der volle Name: KAITATAIA. Aber im Laufe der Zeit hat sich dieser Name auf Kaitaia verkuerzt. Und ich glaube, nicht wenige haben sich darueber gefreut.
Wie ist es nun zur Entstehung dieser Ansiedlung gekommen?.
Vor langen Jahren hatten zwei Maori Frauen einen Wettbewerb. Es ging in diesem Wettbewerb darum, Essenssachen aufzuspeichern. Wer konnte am meisten zusammenbringen?
Schliesslich war so viel zusammengesammelt, so dass all die Vorratskammern all die Sachen nicht mehr fassen konnten. Da gab es Brot, nach Maori Sitte gebacken, Fische — die Maoris essen gerne die Fische mit den Augen oder besser gesagt, die Augen sind eine Delikatesse — Mais, und natuerlich Muscheln, alle Sorten von Muscheln und natuerlich vieles andere mehr!
Zum Schluss musste man das Essen alles wegwerfen, denn die beiden Frauen waren wirklich sehr fleissig gewesen. Man wusste einfach nicht, was man mit all den guten Sachen machen sollte.
Aber wenn immer der Name Kaitaia erwaehnt wird, so denken wir an diese Entstehungsgeschichte und wir werden daran erinnert, dass wir in einer Stadt wohnen, in der es “Essen in Huelle und Fuelle” gibt.
UND DIESE BEIDEN FRAUEN ERINNERN MICH AN VIELE CHRISTEN:
Sie gehen jeden Sonntag zum Gottesdienst und lauschen dem Worte des Herrn. Sie lesen die Bibel und speichern alles auf, was sie lesen. Daneben haben sie auch eine gute Bibliothek mit vielen christlichen Buechern. Auch bekommen sie viele christliche Zeitschriften durch die Post. Sie lesen so viel sie koennen und speichern alles auf. Und ihre Vorratskammern sind nie zu klein.
Aber sie haben nie daran gedacht, das Wort Gottes an andere weiterzugeben. Und dazu ist es doch da.
Und moege diese Entstehungsgeschichte von unserer Stadt uns alle immer daran erinnern und uns alle immer wieder anspornen, immer wieder auszugeben, was wir aufgespeichert haben. Es gibt doch immer wieder so viele Moeglichkeiten dazu.
Und wir wollen das WORT DES LEBENS besonders da weitergeben, wo NOT AM MANN ist: Auf dem Missionsfeld, wo es nicht so viele Arbeiter gibt.
KOMMT, lasst uns heute gehen, und die Botschaft denen bringen, die sie noch nie gehoert haben.
Ende







